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Artikel
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Fleisch, Milchprodukte und die Umwelt |
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Der Fleischverzehr hat sich weltweit vervierfacht in den letzten fünfzig Jahren und der Viehbestand übertrifft die Anzahl von Menschen im Verhältnis von drei zu eins. Trotzdem hungern 850 Millionen Menschen und ungefähr fünf Millionen Kinder verhungern jährlich. Moderne landwirtschaftliche Methoden schädigen unseren Planeten und lassen viele KleinbäuerInnen ohne Land. Veganismus bietet eine Möglichkeit, den Lebensmittelmangel und die Klimaveränderung zu verringern.
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Killer Cola: der Kampf geht weiter |
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Die Boykott-Kampagne zur Unterstützung der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL geht weiter und wächst ständig. Die Gewinne von Coca-Cola sind bis zum September 2004 um 24% gesunken, und während allein das internationale Boykott wahrscheinlich nicht für diese Zahlen verantwortlich ist, wird die Wichtigkeit der Kampagne zu so einem kritischen Zeitpunkt deutlich. Die Anklage, die von der United Steelworkers of America Union (Vereinigte Stahlarbeiter Amerikas) und dem International Labor Fund (Internationalen Arbeiterfond) am 31. März 2003 im Namen von SINALTRAINAL gegen Coca-Cola aufgrund der Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen durch paramilitärische Kräfte erhoben wurde, wurde aber von einem amerikanischen Amtsgericht in Miami, USA aufgehoben. Coca-Cola hat immer noch nicht versucht, etwas gegen die Menschenrechtsverletzungen zu unternehmen und verleugnet sie sogar.
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Manifesto of solidarity with Venezuelan anarchists and social movements |
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The newspaper Tierra y Libertad, mouthpiece of the Iberian Anarchist Federation, published in edition 227 of June 2007 this manifesto of the International of Anarchist Federations (IAF-IFA; www.iaf-ifa.org) in support of those who in Venezuela today confront the bureaucratic capitalist project of the Chavez government as well as their social democrat and right wing opponents.
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Coca-Cola under the Nazis |
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Sometimes during one of the many reversal of fortune so characteristic for the North African theater of war, German troops on the offensive stumbled across a cache of Coca-Cola left behind by retreating Allied troops. But the welcome find came with a snag and thirsty throats stayed dry despite the heat: The enemy had forgotten to leave some ice as well, and since every German soldier knew that a bottle of Coca-Cola had to be consumed eiskalt, the booty remained worthless unless somebody came up with another method of refrigeration under the scorching African sun.
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Multis und der schmutzige Krieg |
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Große Geschäfte und staatlicher Terror in Kolumbien
In keinem anderen lateinamerikanischen Land wird die Opposition heute so brutal verfolgt wie in Kolumbien. Schon seit Anfang der 80er Jahre wüten die Todesschwadrone, und zuletzt hat sich die Situation weiter verschärft: Die mit der Armee liierten und hauptsächlich von Viehzüchtern und Drogenhändlern finanzierten paramilitärischen Gruppen haben allein in den ersten vier Monaten 1999 knapp 100 Massaker verübt. Nachdem die Guerilla in den letzten Jahren überraschend erstarkt ist, will die Oberschicht offensichtlich die soziale Basis der Aufständischen jetzt regelrecht ausradieren. Der Terror hat System: Die Motorsäge ist zur Kriegswaffe der Todesschwadrone avanciert. Obwohl es in der internationalen Berichterstattung oft den Anschein hat, Gewalt sei so etwas wie "eine soziokulturelle Eigenheit" des Landes, gibt es eine starke internationale Komponente bei der Situation in Kolumbien. Ausländische Militärberater spielten beim Aufbau der paramilitärischen Gruppen von Anfang an eine Schlüsselrolle. So holte der Verband der Bananenunternehmer UNIBAN 1986 - 87 eine Gruppe Ausbilder um den israelischen Söldner Yair Klein ins Land. Der ehemalige Geheimdienstagent, der 1988 auch die nicaraguanische Contra trainiert hatte (und nach Angaben der Tageszeitung El Espectador zehn Jahre später beim Sturm auf die Hauptstadt von Sierra Leone in Westafrika als Militärberater wieder auftauchte) war von Ytzhak Maerot Shoshani, dem Vertreter einer israelischen Rüstungsfirma beim kolumbianischen Verteidigungsministerium, an UNIBAN vermittelt worden. Klein und seine Leute unterrichteten 1988 Paramilitärs aus ganzen Kolumbien in verschiedenen Mordtechniken und erhielten dafür 800.000 US-Dollar, die von der rechtsradikalen Tradición, Familia y Propiedad (dt. Tradition, Familie und Eigentum), UNIBAN und einigen Drogenhändlern bezahlt wurden.
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Die Tyrannei der unstrukturierten Gruppen |
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In den Jahren, in denen die Frauenbefreiungsbewegung Form angenommen hat, wurde mit großem Nachdruck die sogenannte führungslose, unstrukturierte Gruppe als die wesentliche - wenn nicht einzige - Organisationsform der Bewegung herausgestellt. Diese Vorstellung ergab sich als natürliche Reaktion gegen die überorganisierte Gesellschaft, in der wir uns fanden, gegen die unvermeidliche Kontrolle, die damit anderen über unser Leben gegeben war und gegen den fortwährenden Elitismus der Linken und ähnlicher Gruppen, die vermeintlich gegen diese Überorganisiertheit kämpften. Die Vorstellung der Strukturlosigkeit hat jedoch von einer heilsamen Abwehr solcher Tendenzen selbst zu einer Dogmatisierung geführt. So wenig diese Vorstellung überprüft worden ist, so häufig wurde davon gesprochen, und sie ist zu einem wesentlichen und unbezweifelten Bestandteil der Ideologie von "women's liberation" geworden. Als die Bewegung noch am Anfang ihrer Entwicklung stand, machte dasnicht viel aus. Sie definierte schon früh ihr Hauptziel und ihre wesentliche Methode der Bewußtseinsbildung ("consciousness-raising") und die „unstrukturierte“ Gruppe war ein hervorragendes Mittel zu diesem Zweck. Die Lockerheit und Zwanglosigkeit in ihr ermutigte zur Beteiligung an der Diskussion und die solidarische Atmosphäre
verhalf zu persönlicher Einsicht und einem Selbstverständnis. Wenn bei diesen Gruppen niemals mehr als ein Selbstverständnis der einzelnen herauskam, dann machte das nicht viel aus, denn ihr Zweck ging im Grunde genommen nicht darüber hinaus.
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Eine andere Politik |
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Es gibt keine Alternative zum Sozialabbau. Das Land braucht "Reformen", weil wir über unsere Verhältnisse gelebt haben - heißt es.
Wir fragen: Wer hat hier über wessen Verhältnisse gelebt?
Eigentlich müsste es heute allen besser gehen als vor einigen Jahren. Niemals zuvor gab es mehr Reichtum und finanzielle Mitteln als heute. Denn: Heute werden mehr Waren produziert und Dienstleistungen erbracht als jemals zuvor. Entsprechend hoch ist das "Volkseinkommen". Es vermehrte sich allein in den letzten fünf Jahren um 1.70 Milliarden - eine für normale Habenichtse unvorstellbare Zahl mit zehn Nullen.
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Was ist faul bei McDonald's? |
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McDonald´s gibt ein Vermögen (über eineinhalb Milliarden $ weltweit) für Werbung aus, um ihr Image eines fürsorglichen und umweltbewussten Unternehmens zu verbreiten, bei dem zu Essen ein Genuss sei. Kinder, ihre Eltern im Schlepptau, werden mit dem Anreiz von „kostenlosem“ Spielzeug und anderen Dreingaben angelockt. Doch hinter der lächelnden Maske von Ronald McDonald´s sieht die Realität ganz anders aus. McDonald´s einziges Interesse ist mit allen Mitteln Profi t zu machen, wie alle multinationalen Konzerne.
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Was ist Leiharbeit? |
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LeiharbeiterInnen zählen zu den klassischen prekär Beschäftigten. Sie sind bei einer Leihfirma angestellt, von der sie für einen begrenzten Zeitraum an andere Firmen verliehen werden. Die Entleihfirmen haben Weisungsbefugnis gegenüber den Leihkräften. Bezahlung und Sozialversicherungspflicht obliegen jedoch der Verleihfirma. Durch Leiharbeit können Unternehmen erhebliche Einsparungen erzielen. Neueinstellungen werden vermieden, betriebliche
Zusatzsleistungen eingespart oder gesetzliche Richtlinien, die sich auf die Anzahl der Beschäftigten im Betrieb beziehen, umgangen. Tägliches hire and fire ist mit Leiharbeitern problemlos möglich.
Mehr (PDF)
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Antideutsche |
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Der Begriff antideutsch bezeichnet eine Strömung innehalb der Linken, die sich gegen den deutschen Staat und Antisemitismus auch innerhalb der Linken wendet.
Daher wird auch oft eine bedingungslose Solidarisierung mit Israel als Schutzgebiet für Juden und den USA als Befreier vom Nationalsozialismus
befürwortet. Diese Unterstützung erstreckt sich zum Teil auf die
Golfkriege und deckt sich hier mit konservativen Meinungen. Sie
verteidigen das Existenzrecht einzelner Staaten, solange der globale
Kommunismus nicht existiert. Ihre Position ist daher sehr umstritten.
Die Geschichte der heutigen Antideutschen beginnt Ende der 80er Jahre, als sich kleine Teile der radikalen Linken auf Jean Amèry besannen, der seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 immer wieder betont hat, dass die Linke sich im Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus neu zu definieren habe.
Die Antideutschen entstanden als größere gesellschaftskritische
Strömung in den 1990er Jahren als Gegenbewegung zur Wiedervereinigung
und zum Großmachtstrebens Deutschlands. Ihre besondere Kritik richtet
sich auch an die antiimperialistische Linke, die verkürzte
Kapitalismuskritik und unkritische Solidarität mit der
nationalistischen Befreiungsbewegung des "palästinensischen Volkes"
betreibt sowie zum Teil an diversen antisemitischen Anschlägen
innerhalb der Bundesrepublik beteiligt war. Diese Linke kam - wie der
Anschlag der Tupamaros Westberlin - zum Teil auch aus dem Anarchismus nahestehenden Spontigruppen.
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8.Mai 1945, Tag der Befreiung |
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8.Mai 1945, Tag der Befreiung
Das europäische Judentum war befreit,
sofern es denn dem systematischen Morden entkommen war. Die Länder,
die der deutsche Faschismus heimsuchte, waren befreit. Die
Überlebenden in den KZs und Vernichtungslagern waren befreit. Eine
Minderheit unter den Deutschen, Linkssoziale, KommunistInnen,
AnarchistInnen, antifaschistische ChristInnen , Liberale und andere
Gegner der Nazis waren befreit. Die Mehrheit der Deutschen war,
unterschiedlichen Motiven geschuldet, bis zuletzt regimekonform
geblieben und die Befreiung war für sie die Niederlage
„Großdeutschlands“.
Die Befreier hatten einen Krieg geführt
gegen das „3.Reich“, um dessen Kriegs- und Vernichtungszüge
abzuwehren, zu beenden und zukünftig zu verhindern. Die Befreiung
Deutschlands vom Nazi-Terror war dabei nachrangig. Die Befreiung
bedeutete nicht das Ende für alle Naziverbrecher, wenige wurden zur
Verantwortung gezogen. Und die Befreiung von rassistischem und
nazistischem Gedankengut steht immer noch aus.
Ohne die Alliierten, insbesondere die
UdSSR, wäre die Zerschlagung der Naziherrschaft und Befreiung ihrer
Opfer nicht möglich gewesen. Aus diesem Grund gilt unser Dank allen,
die sich am Kampf gegen Nazideutschland beteiligten,
WiderstandskämpferInnen, PartisanInnen, Angehörigen der Armeen der
Alliierten.
Doch die unkritische Verehrung der
Roten Armee und des Staatskommunismus relativiert das Schicksal von
Millionen von Menschen, die dieser Armee und dem Treiben der
stalinistischen Diktatur zum Opfer fielen. Der folgende Text steht
nicht in der deutschen Tradition des Antibolschewismus, sondern soll
zu einer kritischen, mehrschichtigen Sicht anregen.
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